Wie können wir dir helfen?

Fehler beim Laden der LDF-Datei

Diese Fehlermeldung erscheint, weil das Laden der LDF-Datei durch deine Anti-Viren-Software, den Windows Defender oder deine Firewall verhindert wurde. Bitte deaktiviere jegliche Anti-Viren-Software während der Installation und die Fehlermeldung sollte nicht erscheinen.

Falls doch, ist die Firewall möglicherweise der Grund. Wie du das beheben kannst, erfährst du unter Welche Hosts / Ports müssen geöffnet bzw. erreichbar sein?

interiorcad Performance optimieren

Es gibt verschiedene Möglichkeiten die Performance von interiorcad zu verbessern. Es gibt eine Vielzahl an Kombinationen von Hardware wie Prozessoren, Grafikkarten usw. sowie Kombinationen von Softwarelösungen, die auf einem Gerät installiert sein können, und deshalb keine allgemein gültigen Einstellungen. Prüfe deshalb jeden der im Folgenden aufgeführten Bereiche und optimiere diese ggf., um die besten Einstellungen für dein Gerät zu finden. Diese Optimierungen sind vor allem auf älteren und leistungsschwächeren Geräten stark spürbar. Den ersten Teil dieser Anleitung inkl. dem Kapitel „Windows“ können wir aber jedem Gerät empfehlen. Die weiteren Einstellungen sind optional und sind bei sehr guten Geräten oft nicht nötig. Sie sollten von Fall zu Fall entschieden werden.


HARDWARE

Grundsätzlich empfehlen wir beim Kauf neuer Hardware auf Komponenten der neuesten Generation zu setzen.


DIE AKTUELLSTEN HARDWAREVORAUSSETZUNGEN

Die aktuellsten Hardwarevoraussetzungen für interiorcad findest du auf unserer Website unter Systemvoraussetzungen.


Wir empfehlen beim Kauf eines neuen Geräts die Mindestvoraussetzungen zu übertreffen, damit du möglichst lange Freude an deinem Gerät hast.


PROZESSOREN

Bei den Prozessoren ist eine möglichst hohe Taktrate eines einzelnen Prozessors die bessere Wahl als eine grosse Anzahl mehrerer Prozessoren. Das heißt, weniger Kerne, dafür der einzelne Kern hoch getaktet bzw. im optimalsten Fall viele Kerne mit jeweils hoher Taktung.


ARBEITSSPEICHER

Als Minimum für interiorcad empfehlen wir 32 GB Arbeitsspeicher, wenn du ganz sicher gehen möchtest, sogar 64 GB. Bei komplexen Anwendungen (Punktwolken, Ausbau mehrerer Geschosse, große Planungen) kann sogar deutlich mehr RAM lohnenswert sein, beispielsweise 96 oder 128 GB RAM für die Arbeit mit Punktwolken.


SERVER

Sollte dein Server im Verdacht stehen Probleme oder eine Verlangsamung zu verursachen, kannst du dies ganz einfach testen, indem du deine Vectorworks-Dateien auf einem lokalen Laufwerk deines Arbeitsplatzes speicherst und eine Zeit lang von dort arbeitest. Verfügst du über einen Arbeitsgruppen- und Projektordner, solltest du diesen bei diesem Versuch auch ausschalten. Sollte sich dann zeigen, dass die Verlangsamung und Probleme behoben sind, kontrolliere Folgendes:


HARDWARE

Entspricht deine Serverhardware dem aktuellsten Standard? Insbesondere Switches oder Kabel können veraltet sein oder einen zu geringen Datendurchlass ermöglichen und dich so ausbremsen. Zur Kontrolle kontaktiere hierzu deinen IT-Lieferanten oder Spezialisten.


RECHTE

Mittlerweile könne für jeden Benutzer individuelle Lese- und Schreibrechte gesetzt werden. Vectorworks benötigt Administratoren-Lese- und Schreibrechte für eine optimale und schnelle Funktion. Kontaktiere hier zur Überprüfung deinen Systemverantwortlichen.


WINDOWS BENUTZERRECHTE

In Windows können für jeden Benutzer die Lese- und Schreibrechte individuell angepasst werden. Sind diese eingeschränkt, kann es zu Verzögerungen beim Aufrufen von Befehlen kommen. Grundsätzlich läuft interiorcad am besten mit Administrator-Rechten, mit denen überall Lese- und Schreibrechte gelten. Um hier die Fehlerquelle zu analysieren, melde dich mit einem Systemadministratoren-Konto an und arbeite einige Zeit mit interiorcad, um die Performance und Stabilität zu testen.


WINDOWS-UPDATES

Kontrolliere regelmäßig, ob du alle Updates für Windows gemacht hast, oder stelle die Windows-Aktualisierungen so ein, dass diese automatisch ausgeführt werden.


GRAFIKKARTENTREIBER UND EINSTELLUNGEN

Der Grafikkartentreiber, der durch die automatischen Windows-Updates installiert wird, ist meistens nicht der aktuellste oder eine abgespeckte Version des Original-Treibers mit kleinerem Funktionsumfang. Wir empfehlen deshalb den Grafikkartentreiber immer direkt von der Homepage des Herstellers deiner Grafikkarte herunterzuladen und zu installieren. Diese Treiber sind aktueller und haben meist erweiterte Funktionalitäten. Wir empfehlen bei den Einstellungen der Grafikkarte jeglichen Stromsparmodus auszuschalten. Ist der Stromsparmodus eingeschaltet, kann dies zu einem verzögerten Ansprechen der Grafikkarte führen.


NVIDIA Grafikkarten-Treiber aktualisieren

Für neuere Grafikkarten der GeForce-Reihe gibt es ein Tool namens „GEFORCE EXPERIENCE“. Dafür musst du das Tool zunächst mal installieren und dir ein Benutzerkonto anlegen, aber du kannst anschließend sehr einfach kontrollieren, ob die aktuellste Version des Grafikkartentreibers installiert ist und diesen auch bei Bedarf aktualisieren. Das Tool ist kostenlos.


GeForce Experience Overlay ausschalten

Die Overlay-Funktion von GeForce Experience dient für das Streamen von Videos während eines Games. Während des Zeichnens mit Vectorworks wird dies nicht benötigt. Aus diesem Grund empfehlen wir diese Funktion generell zu deaktivieren.


  1. Wechsle in die Einstellungen des GeForce Experience Tools.
  2. Unter APP OVERLAY kannst du die Funktion ausschalten, indem du den Regler nach links schiebst:


NVIDIA Grafikkarten Treiber-Einstellungen

Für die Einstellungen der Grafikkarte empfehlen wir Folgendes:

  • Klicke mit der rechten Maustaste irgendwo auf einen freien Platz auf dem Desktop und wähle im erscheinenden Menü NVIDIA Systemsteuerung.

TIPP: Ist diese Einstellung nicht vorhanden, hast du wahrscheinlich keinen Grafiktreiber von NVIDIA installiert.


  • Stelle im erscheinenden Dialogfenster unter Programmeinstellungen sicher, dass die aktuellste Vectorworks-Version ausgewählt ist:

HINWEIS: Gegebenenfalls musst du die aktuelle Version der Liste erst hinzufügen. Es kann sein, dass als Name "MAXON CINEMA 4D" angezeigt wird, obwohl du "Vectorworks 2024 Application" hinzugefügt hast. Das kannst du ignorieren.


Bei den Einstellungen gibt es drei wichtige Funktionen, die du wie folgt anpassen solltest:


  • Vertikale Synchronisation: Aus
  • Energieverwaltungsmodus: Maximale Leistung bevorzugen (Einige Grafikkarten haben hier noch andere Einstellungsmöglichkeiten, je höher desto besser.)
  • OpenGL-rendernde GPU: Wähle hier deine Grafikkarte aus. Dieser Punkt ist für Vectorworks 2022 oder neuer irrelevant, da OpenGL in diesen Versionen inzwischen entfernt wurde. In neueren Versionen wird unter Windows DirectX und unter macOS Metal für die Volumenmodell-Darstellung verwendet.

WINDOWS-GRAFIKEINSTELLUNGEN

Ab Windows 10 verfügen die Systemeinstellungen über eine Einstellung für die Grafikkarte, mit der sichergestellt werden kann, dass bei mehreren Grafikkarten auf der besseren und mit der höchsten Leistung gearbeitet werden kann.


Um diese Einstellung zu finden, gib am einfachsten „Grafikeinstellungen“ in das Suchfeld von Windows ein. Klicke auf den Eintrag und springe so zu den entsprechenden Einstellungen in der Systemsteuerung von Windows.


In den Grafikeinstellungen von Windows klicke auf "Durchsuchen". Suche im erscheinenden Fenster des Windows Explorers das Installationsverzeichnis von Vectorworks und wähle die Applikation Vectorworks aus.


Im Normalfall befindet diese sich hier:


Nach der Auswahl wird die Vectorworks-Applikation zur Auswahl im Dialogfenster der Grafikeinstellungen. Wähle nun die gewünschte Applikation aus und klicke auf "Optionen".


Wähle im erscheinenden Dialogfenster "Hohe Leistung" entsprechend der in deinem Computer eingebauten Grafikkarte aus.


WEITERE HARDWARETREIBER- UND FIRMWARE-UPDATES

Auch veraltete Hardwaretreiber können einen Einfluss auf die Performance deines Gerätes haben. Windows stellt nur die wichtigsten Updates zur Verfügung, die für Windows relevant sind, teilweise auch in einem kleineren Umfang, als vom Hersteller direkt. Deshalb empfehlen wir beim Hersteller der Hardwarekomponenten deines Gerätes nach aktuellen Treiber- und Firmware-Updates zu suchen, Hersteller sind zum Beispiel HP, DELL, ASUS usw. Viele dieser Hardwarehersteller bieten auf Ihrer Website spezielle Tools an, um die Geräte nach aktuelleren Treibern zu durchsuchen.


WINDOWS-ENERGIEOPTIONEN

Stelle die Energieoptionen in Windows auf Höchstleistung oder Ultimative Leistung. Auch hier gilt: Stromsparen führt zu einem verzögerten Ansprechen der Hardwarekomponenten. Um diese Einstellungen zu finden, gib im Suchfeld von Windows „Energieoptionen“ ein.

ANTI-VIREN-PROGRAMME

Anti-Viren- oder Malware-Programme kontrollieren alle Daten, die im System gerade aufgerufen oder verarbeitet werden. Diese Kontrolle benötigt einige Zeit und kann deshalb zu Verzögerungen beim Aufrufen von Daten führen. Ob dies bei dir der Fall ist, kannst du ganz einfach testen, indem du das Anti-Viren-Programm für ein bis zwei Stunden ausschaltest und während dieser Zeit mit interiorcad arbeitest.

Programm mit Ausnahmen

Die Entscheidung für oder gegen ein Anti-Viren-Programm liegt ganz bei dir. Wir empfehlen dir, als Anti-Viren- oder Malware-Programm den Windows Defender zu verwenden. Wenn du eine andere Lösung bevorzugst, solltest du auf ein Programm zurückzugreifen, welches Ausnahmen ermöglicht. Können Ausnahmen definiert werden, lassen sich Ordner, Dateien oder auch Prozesse einzelner Programme von der Durchsuchung ausschließen. Am besten entscheidest du dich für ein Programm, das sowohl Ausnahmen für Ordner als auch für Dateien und Prozesse ermöglicht. Informiere dich bitte bei deinem Administrator, Softwarelieferanten, IT-Verantwortlichen oder im Internet, ob und wie dein Anti-Viren-Programm Ausnahmen zulässt.

Windows-Defender-Ausnahmen

Auch das in Windows integrierte Anti-Viren-Tool „Windows Defender“ lässt Ausnahmen zu.


  1. Navigiere zu den Einstellungen für „Viren- & Bedrohungsschutz“ und klicke dort auf Einstellungen verwalten.
  2. Klicke unter Ausschlüsse auf Ausschlüsse hinzufügen oder entfernen.
  3. Stelle folgende Ausnahmen ein:
  • Vectorworks-Installationsordner. Standardmäßig wäre das:

  • Vectorworks-Benutzerordner:

  • Prozess „Vectorworks20XX.exe“
  • alle Vectorworks-Dateien. Definiere dazu am einfachsten die Datei-Endung „.vwx“ als Ausnahme.

PROGRAMMEINSTELLUNGEN

Wenn du Vectorworks gestartet hast, kannst du über Extras -> Programm Einstellungen -> Programm die Programmeinstellungen aufrufen. Die Einstellungen müssen auf den Rechner und die darin enthaltene Hardware angepasst sein. Aus diesem Grund gibt es keine allgemeingültigen Einstellungen, sondern diese müssen an den jeweiligen Computer angepasst und ausprobiert werden. Wir empfehlen folgende performancerelevante Einstellungen anzupassen:

Vectordaten im Pufferspeicher verwalten

Ist diese Option aktiviert, benötigt Vectorworks mehr Arbeitsspeicher. Verfügt dein Computer über wenig Arbeitsspeicher (8GB/16GB) kann das Ausschalten dieser Option hilfreich sein. Dies muss aber getestet werden.


Antialising

Antialising ist eine Kantenglättung zur Reduzierung von Treppeneffekten in der Darstellung, kostet aber Performance. Deshalb solltest du diese Option ausschalten.


Grafik beschleunigen

Je nach Grafikkarte kann eine andere Einstellung optimal sein. Je älter eine Grafikkarte ist, desto eher solltest du die Option ausschalten. Teste, welche Einstellung für dein Gerät am besten geeignet ist, indem du diese nacheinander wählst und jeweils einige Stunden damit arbeitest.


Widerrufenschritte.

Standardwert ist hier 20. Wird diese Zahl erhöht, wird mehr Arbeitsspeicher benötigt, um die Widerrufenschritte zu protokollieren.


Ansichtsänderungen

Hier kannst du bestimmen, ob Ansichtsänderungen auch als Widerrufenschritte gespeichert werden sollen. Auch Zoomen mit der mittleren Maustaste gilt als Ansichtsänderung. Möchtest du mehr Widerrufenschritte, solltest du zuerst diese Option ausschalten.


3D-Kreisauflösung

Kreisgeometrien sind für ein CAD schwierig zu berechnen. Je tiefer die Kreisauflösung, desto schneller wird das Bild aufgebaut. Die Kreise werden dann als Vielecke dargestellt, sind aber schneller berechnet. Auf die Genauigkeit hat dies keinen Einfluss. Stelle die 3D-Kreisauflösung auf „Tief“, wird dies als Voreinstellung bei allen Objekten wie Ansichtsbereichen und Schnitten verwendet, kann dann aber jeweils übersteuert werden.


Grundlegender Tipp

Du erhältst zuverlässig eine bessere Performance, wenn du Einstellungen grundsätzlich auf den tiefsten Wert setzt und dann im seltenen Bedarfsfall einen höheren Wert wählst, als wenn du immer die höchste Einstellung verwendest und dann ständig tiefere Werte wählen müsst, weil die Performance nicht passt.


DOKUMENTEINSTELLUNGEN

Wir empfehlen die folgenden Einstellungen in deinem Vorgabedokument vorzunehmen und dieses dann wieder als Vorgabe zu speichern. Bei diesen Einstellungen kommt es hauptsächlich auf die Qualität deiner Grafikkarte an und darauf, wie leistungsfähig diese ist, damit du etwas bei der Performance spürst oder nicht. Die Angaben hier richten sich nach einer maximalen Leistung bei einem absoluten Minimum an Qualität.


Volumenmodell-Einstellungen

Die Einstellung für die Volumenmodell-Darstellung findest du am einfachsten, wenn du „Volumenmodell“ als Darstellungsart auswählst und anschließend auf die Teekanne daneben klickst.


SCHNITT-EINSTELLUNGEN BEIM ANLEGEN EINES SCHNITTS

Für die beste Performance solltest du schon beim Anlegen von Schnitten die optimalen Einstellungen vornehmen, damit die Schnitte schnell angelegt und aktualisiert werden können. Ab Vectorworks 2024 kann mit Stilen für Schnitte gearbeitet werden. Die folgenden Einstellungen sollten dabei beim Anlegen von Schnittstilen berücksichtigt werden:


Die in der Abbildung markierten Einstellungen werden im Folgenden beschrieben:


1. Einstellungen

Damit keine unnötigen Berechnungen vorgenommen werden empfehlen wir für die Schnittlänge auf Festgelegt durch Schnittlinie zu wählen.

Auch unter Objekte hinter der Schnittebene solltest du eine Tiefe eingeben. Hier ist 1500 ein Bereich, der die meisten Bedürfnisse abdeckt, du kannst aber auch einen größeren Wert wählen. Aber auch hier gilt: Je genauer du den Bereich eingrenzt, desto schneller wird der Schnitt aktualisiert.


Für die Schnittattribute solltest du unter den Einstellungen für die Darstellung der Schnittflächen Profillinie hinzufügen ausschalten, um eine bessere Performance zu erreichen.


Unter den Einstellungen für die Darstellung solltest du unbedingt die 3D-Kreisauflösung auf „Tief“ stellen. Diese Einstellung hat den wohl größten Einfluss auf die Schnittgeschwindigkeit, insbesondere, wenn du im 3D viele runde Flächen hast, wie sie bei Lochreihen oder Bohrungen vorkommen. Außerdem solltest du die Option "Fremdschatten im Schnitt anzeigen" deaktivieren, wenn du diese nicht benötigst.


2. Einstellungen Hintergr. Darstellungsart


Hier empfehlen wir den Kantenausblendwinkel auf 70° zu setzen und alle nicht benötigten Optionen auszuschalten.


3. Ebenensichtbarkeiten und Klassensichtbarkeiten

Für die Ebenen- und Klassensichtbarkeiten solltest du grundsätzlich alle Ebenen und Klassen ausblenden, die im Schnitt nicht sichtbar sind. Auch wenn Objekte im Schnitt verdeckt sind, werden diese mitgerechnet! In interiorcad sind alle Klassen von Beschlägen und Bearbeitungen sehr rechenintensiv und sollten, wenn nicht explizit sichtbar gewünscht, ausgeschaltet werden. Am einfachsten ist es, wenn du mit gesicherten Darstellungen arbeitest.


Sich wiederholende Einstellungen

Die Schnitteinstellungen (1) werden beim Anlegen eines Schnitts gespeichert und der nächste Schnitt wird mit denselben Einstellungen angelegt. Die Einstellungen Hintergrund Darstellungsart (2) werden immer von den Einstellungen für die Konstruktionsebene oder den geschnittenen Ansichtsbereich übernommen, für eine dauerhafte Einstellung musst du diese dort optimieren. Die Klassen- und Ebenensichtbarkeiten (3) werden ebenfalls vom Ansichtsbereich oder von der Konstruktionsebene übernommen.


EINSTELLUNGEN FÜR RENDERING UND ANSICHTSBEREICHE

Um ein Rendering oder einen Ansichtsbereich zu optimieren, empfehlen wir alle Klassen von Beschlägen und Bearbeitungen auszuschalten, die nicht sichtbar sind. So vermeidest du, dass unnötige Daten mitgerechnet werden. Du kannst dies direkt über die Einstellung der Klassen bzw. Ebene in der Infopalette erledigen.


Einstellungen übertragen

Um schnell Einstellungen eines Ansichtsbereichs oder Schnitts auf einen anderen zu übertragen, empfehlen wir die ab Vectorworks 2024 verfügbaren Schnittstile zu verwenden.

Warum sollte ich keine individuelle Arbeitsumgebung verwenden?

Um eine eigene Arbeitsumgebung anzulegen, kannst du die aktuelle Arbeitsumgebung bearbeiten, eine Kopie der aktuellen Arbeitsumgebung bearbeiten oder eine neue Arbeitsumgebung anlegen. Du kannst dir mehrere Arbeitsumgebungen für unterschiedliche Bedürfnisse anlegen oder eine einzelne Arbeitsumgebung an deine persönlichen Vorlieben anpassen. Mit der Arbeitsumgebung legst du fest, welche Befehle und Werkzeuge in der Programmoberfläche enthalten sind. Dabei kannst du die Position der Menübefehle und Werkzeuge frei gestalten.


Nun ein wichtigster Hinweis: Wenn du eine eigene Arbeitsumgebung verwendest, wird diese im Benutzerordner gespeichert. Falls durch ein Update eine neue Programmfunktion, ein Menübefehl oder ein Werkzeug hinzukommt, können wir diese Funktion leider nicht in deine individuelle Arbeitsumgebung innerhalb deines Benutzerordners einpflegen. Der Benutzerordner ist durch uns von außen nicht zugänglich.


Daher solltest du vorher genau abwägen, ob es wirklich sinnvoll ist, eine eigene Arbeitsumgebung zu verwenden. Unsere interiorcad- (Starter, Worker, Master) Arbeitsumgebungen beinhalten die unserer Ansicht nach wichtigsten Menübefehle und Werkzeuge. Du kannst sie dir zwar anpassen, bekommst dann allerdings unter Umständen nichts davon mit, wenn wir ein neues Werkzeug oder einen neuen Befehl ausliefern.


Welche Hosts / Ports müssen geöffnet bzw. erreichbar sein?

Um Vectorworks installieren zu können, eine Lizenz zu aktivieren oder zum Beispiel Bibliotheken zu aktualisieren, ist eine Internet- Verbindung zwingend notwendig. Die Internetverbindung muss entsprechend konfiguriert sein, damit Vectorworks seine volle Funktionalität in allen Bereichen entfalten kann.


Folgende Server / Hosts müssen über das Internet erreichbar sein und dürfen nicht über die Firewall / einen Virenscanner o.ä. blockiert sein:


  • activation.vectorworks.net
  • api.vectorworks.net
  • app-help.vectorworks.net
  • content.vectorworks.net
  • content-release.vectorworks.net
  • cloud.vectorworks.net
  • connect.vectorworks.net
  • customers.vectorworks.net
  • help.vectorworks.net
  • homescreen.vectorworks.net
  • installer.vectorworks.net
  • messages.vectorworks.net
  • packages.vectorworks.net
  • piracy.vectorworks.net
  • projects.vectorworks.net
  • release.vectorworks.net
  • site-activation.vectorworks.net
  • sso.vectorworks.net
  • static.vectorworks.net
  • upload.vectorworks.net
  • vgx.vectorworks.net
  • www.vectorworks.net
  • bimobject-binary-dev.vcs.vectorworks.net
  • bimobject-dev.vcs.vectorworks.net
  • login.vcs.vectorworks.net
  • sentry.vcs.vectorworks.net
  • server1-d.vectorworks-online.de
  • server2-d.vectorworks-online.de
  • server3-d.vectorworks-online.de
  • download.vectorworks-online.de
  • packages.computerworks.eu
  • cw-onlineupdate.de
  • server7.cw-onlineupdate.de
  • extragroup.de
  • vectorworks-hilfe.computerworks.eu
  • api.bimobject.com
  • cdnjs.cloudflare.com
  • d3lcqqs8sxwiw5.cloudfront.net

Dazu muss eine Kommunikation über die folgenden Ports möglich sein:


  • TCP Port 5053 (Zugriff auf Site Protection Server)
  • TCP Port 80
  • TCP Port 443
  • TCP Port 5054 (Verwendung des Site Protection Interfaces durch System-Administratoren)

Welche Variablen kann ich für die Aufteilung in Ordnern verwenden?

Wenn du den Mauszeiger auf eines der Eingabefelder für die Variablen bewegst, erscheint am unteren Rand des Fensters ein Tooltip mit den wichtigsten Variablen:


Eine vollständige Liste der Variablen findest du hier:


DesktopDir, HomeDir, DocumentDir, TempDir, FreeDateTime, ISODateTime, ISODate, ISOTime, PartName, Material, CabinetName, SideName, SideNameNesting, ExportFormat, DocumentName, VWDocumentName, ProjectID, ProjectCommission, ProjectConstruction, PositionNumber, PositionQuantity, Administrator, PostalCode, City, StreetName, FirstName, Title, Company, LastName, DeliveryDate, DeliveryWeek, DeliveryYear, CustomerNumber, UserName, VWDocumentFolder, PositionDescription, ConstructionGroupName, CGName, ConstructionGroupComponentName, CGCName


Bei der Verwendung einer Variable musst diese in geschweifte Klammern setzen, z. B. {DocumentName}


Wie kehre ich zur Vorgängerversion zurück?

Sollte sich durch ein Onlineupdate mal ein Fehler eingeschlichen haben, kannst du über den Vectorworks Updater ganz einfach zur einer Vorgängerversion zurückkehren.


Hierzu musst du interiorcad schließen(!) und öffnest anschließend den Vectorworks Updater im Vectorworks-Programmeverzeichnis:


Windows:


C:\Programme\Vectorworks 2024\Vectorworks 2024 Updater\Vectorworks 2024 Updater.exe


Mac:


/Applications/Vectorworks 2024/Vectorworks 2024 Updater.app


Im Updater klickst du auf "Weitere Optionen":


Anschließend hältst du die alt-Taste (Mac: Option) gedrückt, wodurch der zusätzliche Menüpunkt "Version wechseln" erscheint. Klicke auf Version wechseln und wähle im sich öffnenden Dialog die Version aus, zu der du zurückkehren möchtest:


Sobald der Prozess abgeschlossen ist, kannst du interiorcad neu starten.


 

Wie führe ich eine Reparatur der bestehenden Installation durch?

Manchmal kommt es vor, dass durch Programmabstürze, externe Antivirenprogramme oder andere Umstände die bestehende Programminstallation beschädigt wird.


In solchen Fällen kann es helfen, eine Reparatur über den Vectorworks Updater durchzuführen.


Hierzu musst du interiorcad schließen(!) und öffnest anschließend den Vectorworks Updater im Vectorworks-Programmeverzeichnis:


Windows:


C:\Program Files\Vectorworks 2024\Vectorworks 2024 Updater.exe


Mac:


/Applications/Vectorworks 2024/Vectorworks 2024 Updater.app


Im Updater klickst du auf "Weitere Optionen" und wählst dort "Reparieren":


Wenn die Reparatur abgeschlossen ist, kannst du interiorcad neu starten.


Wie installiere ich die neue Version, wenn ich eine Netzwerklizenz habe?

Zunächst lädst du dir das Installationsprogramm der neuen Version aus dem Kundenportal unter https://customers.vectorworks.net herunter. Achte dabei darauf, dass du dir auch wirklich „interiorcad beinhaltet Vectorworks“ aus dem Downloadbereich des Kundenportals herunterlädst. Die Download-Icons im Lizenz-Bereich des Portals laden nur Vectorworks ohne interiorcad herunter.

Zudem brauchst du deinen G-Serie Aktivierungsschlüssel (oder auch G-Series Activation Code) ein, welchen du bei der Bestellung deiner Netzwerklizenz erhalten hast. Du findest ihn z. B. auf deiner Rechnung oder auch im Kundenportal im Bereich „Lizenzen“, wo du eine Textdatei, welche den Schlüssel beinhaltet, herunterladen kannst.

Bevor du die neue Version installieren kannst, musst du die Lizenz am Vectorworks Site Protection Manager aktualisieren. Hierzu brauchst du Zugriff auf den Rechner, auf der Vectorworks Site Protection Manager installiert ist. Um die Lizenz zu aktualisieren, mache einen Rechtsklick auf das kleine weiße Vectorworks-Icon in der Windows-Taskleiste:

Im sich öffnenden Kontextmenü gehst du auf „Lizenzverwaltung“ und dort auf „Licence.lic“:

Dadurch öffnet sich ein Reiter zur Seite mit der Schaltfläche „Entfernen“:

Klicke auf „Entfernen“, wodurch die bestehende Lizenzdatei vom Site Protection Manager entfernt wird. Dadurch erscheint ein Dialog, in welchem du gefragt wirst, ob die Lizenz tatsächlich vom Server entfernen möchtest. Bestätige diese Meldung mit „Ja“ und der Lizenzmanager wird gestoppt, was du an einem roten Punkt an dem kleinen weißen Vectorworks-Icon in der Taskleiste erkennen kannst:

Anschließend musst du deinen G-Serie Aktivierungsschlüssel erneut eingeben, damit eine neue Lizenzdatei (Licence.lic) Server geladen wird, welche die Freischaltung für die neue Version beinhaltet. Hierzu machst du erneut einen Rechtsklick auf das kleine weiße Vectorworks-Icon in der Taskleiste und wählst dort „Lizenzverwaltung -> Aktivierungsschlüssel eingeben“:

Gib anschließend im sich öffnenden Dialog deinen Aktivierungsschlüssel ein, welchen du bei der Bestellung deiner Netzwerklizenz erhalten hast:

Dadurch wird die neue Lizenzdatei geladen und der Vectorworks Site Protection Manager automatisch neu gestartet. Dass der Site Protection Manager neu gestartet wurde, erkennst du daran, dass der kleine Punkt am weißen Vectorworks-Icon in der Taskleiste verschwunden ist. Dieser Vorgang kann durch 1 – 2 Minuten in Anspruch nehmen, also nur Geduld.

Sobald der Site Protection Manager neu gestartet wurde und der rote Punkt verschwunden ist, kannst du Installation der neuen Version auf den Arbeitsplatzrechnern vornehmen. Hierzu brauchst du die Seriennummer, welche du im Kundenportal im Bereich „Lizenzen“ findest.

Manuelle Migration des NC-Exportes

Öffne zuerst die Vorgängerversion und gehe in das Menü interiorcad → Einstellungen → Versionsinfo. Es wird ein Dialog geöffnet, der den Pfad zum Benutzerordner anzeigt:

Über die unterste Schaltfläche „Anzeigen“ kommst du in den Speicherpfad des exportstarters. Es öffnet sich der Explorer (Windows) bzw. Finder (Mac) im entsprechenden Pfad.

Gehe einen Ordner zurück in den Ordner „xg“. Hier befindet sich der Unterordner „exportstarter“. Kopiere diesen Unterordner „exportstarter“ in die Zwischenablage.

Anschließend öffnest du die neue Version gehst wieder in das Menü interiorcad → Einstellungen → Versionsinfo. Es wird der Dialog geöffnet, der den Pfad zum Benutzerordner anzeigt:

Da in dieser Version noch kein exportstarter vorhanden ist, ist die entsprechende Schaltfläche grau und kann nicht angewählt werden. Wähle also stattdessen die obere Schaltfläche „Anzeichen“ und es öffnet sich der Explorer (Windows bzw. Finder (Mac) im Hauptpfad deines Benutzerordners:

Navigiere in diesem Pfad in den Unterordner „xg“ und füge dort den Ordner „exportstarter“ aus der Zwischenablage ein. Nun sind die Werkzeuge und alle sonstigen Einstellungen in der neuen Version verfügbar.

Welche Abo-Version entspricht welchem früheren Produkt?

Mit Release der Version 2024 und der Umstellung auf Abonnements haben wir unsere interiorcad Versions-Palette rundum neu aufgestellt und lösen damit die alten Pakete nahtlos ab. Euer entsprechendes interiorcad-Paket wird wie folgt automatisch in die äquivalente (neue) Version überführt:


interior xs ist jetzt interiorcad Starter interiorcad Small Business ist jetzt interiorcad Worker interiorcad (Vollversion) ist jetzt interiorcad Master


Auch VectorWOP hat eine neue Bezeichnung und ist jetzt 2WOP.


Keine Sorge, beim Funktionsumfang ändert sich für euch bei der Vollversion interiorcad Master nichts! Das kleinste Paket, interiorcad Starter, bietet jetzt sogar einige zusätzliche Features gegenüber dem alten Paket, wie Stücklisten oder einer optionalen CNC-Ausgabe für 2WOP.


Das neue interiorcad Abo-Modell gewährleistet, dass ihr technisch durch regelmäßige und kostenlose Updates immer auf dem neusten Stand seid. Außerdem ermöglicht die Flexibilität eines Abonnements, dass auch kleinere Tischlereien Zugang zu einem leistungsstarken CAD-System bekommen können.


Den kompletten Funktionsumfang der entsprechenden Pakete findet ihr hier: https://www.extragroup.de/interiorcad/versionsvergleich


Die häufigsten Fragen rund um die Abonnements werden hier beantwortet: https://www.extragroup.de/interiorcad/interiorcad-abo-faq/


Vermisst du bei den neuen Versionen eine Funktion? Dann schreibe uns gerne an.


Mein Plankopf funktioniert in Version 2024 nicht mehr

Mit Vectorworks 2019 wurde ein neuer Plankopf mit verbessertem Funktionsumfang eingeführt. Der „alte“ Plankopf bekam die Bezeichnung „Plankopf Classic“ und blieb als auslaufende Programmfunktion zunächst weiter erhalten. Mit Vectorworks 2024 wurde der Plankopf Classic nun als Programm-Bestandteil entfernt. Daher gibt es in Version 2024 keine Möglichkeit mehr, diesen zu bearbeiten.

Um ihn bearbeiten zu können, musst du die betreffende Datei, in der sich der Plankopf Classic befindet, mit der Version 2023 (oder älter) öffnen und den Plankopf Classic in einen neuen Plankopf konvertieren.

Anschließend kannst du die Datei wieder in der Version 2024 öffnen und dort den Plankopf bearbeiten. Eine Anleitung zum neuen Plankopf findest du im Handbuch (Menü Hilfe -> Vectorworks Hilfe).

Übertragen des Benutzerordners auf einen anderen Rechner

Wenn du deinen Benutzerordner auf einen anderen Rechner übertragen möchtest, findest du ihn an folgender Stelle:


Windows: C:Benutzer[DeinBenutzername]AppDataRoamingNemetschekVectorworks[Versionsnummer]


macOS: Macintosh HD/Users/[DeinBenutzername]/Library/Application Support/Vectorworks/[Versionsnummer]


Für jede installierte Vectorworks Version wird hier ein eigener Benutzerordner mit der entsprechenden Versionsnummer angelegt.


Du kannst auf diesen Ordner auch über das Programm-Menü interiorcad -> Einstellungen -> Versionsinfo… zugreifen:


Windows:


Mac:


Durch einen Klick auf die Schaltfläche „Anzeigen“ öffnet sich ein Fenster in deinem Betriebssystem und du landest direkt in deinem Benutzerordner.


Um deinen Benutzerordner auf einen anderen Rechner zu übertragen, kopierst du den kompletten Ordner, der die Versionssnummer als Namen trägt (z. B. „2023“ oder „2024“) an die passende Stelle (siehe Dateipfade weiter oben) auf dem anderen Rechner.


Wenn du bestimmte Inhalte deines Benutzerordners (z. B. selbst angelegte Beschläge, Beschlagsraster oder dergleichen) mit deinen Kollegen und Kolleginnen gemeinsam nutzen möchtest, ist allerdings ein Arbeitsgruppenordner die bessere Wahl.


Hinweise zur manuellen Migration in der Version 2023

Anbei ein Video, das Fragen insbesondere zur veränderten Ordnerstruktur des Benutzerordners in der Version 2023 klären soll.

„Gewählte Aktion immer ausführen“ wird nicht mehr gefragt – so wird’s rückgängig gemacht

Wenn du einmal danach gefragt wurdest, ob du die gewählte Aktion immer durchführen möchtest, wirst du anschließend nie wieder danach gefragt. Um dies zurückzusetzen, musst du alle Einstellungen auf die Werkseinstellungen zurücksetzen.

Gehe hierzu ins Menü Extras -> Programm Einstellungen -> Programm…  -> Diverses -> und klicke dort auf die Schaltfläche „Einstellungen zurücksetzen“.

Fehlermeldung in interiorcad beim Import der Datenbank aus profacto

Es kann beim Daten Import in interiorcad zu der Meldung „Beim Import der Datenbank sind Fehler aufgetreten“ kommen.

Wenn du das Fehlerprotokoll öffnest, steht dort: „SQL error 19: UNIQUE constraint failed“ Im Anschluss werden die Artikel benannt, die das Problem verursachen.

Hier gibt es in der Regel einen Doppelten Artikel. Das sieht dann etwa so aus:

Die Lösung ist sämtliche doppelten Artikel zu löschen.

Neue Rasteroptionen

Raster-Objekte, die zur Platzierung von Beschlägen herangezogen werden, bieten nun einen neuen erweiterten Modus, in dem die Verbinderpositionen direkt in einem Textfeld eingegeben werden. Dadurch eröffnen sich viele neue Möglichkeiten zur Positionierung von Rasterpunkten beispielsweise bei Bändern. Es sind unteranderem folgende Beispiel-Formeln möglich:

  • Feste Rasterposition vom Start (positive Zahlen) und Ende (negative Zahlen) des Rasters
    • 80mm -100mm erzeugt ein Raster mit der ersten Rasterposition bei 80mm und der zweiten Rasterposition 100mm vom Ende des Rasters gerechnet
  • Relative (zentrierte) Rasterpositionen zwischen zwei festen Rasterpositionen oder Start-/Endpunkt des Rasters durch # (ähnlich der Verwendung von 0 bei der Verbinderverteilung im Korpusmöbel „Classic“)
    • # erzeugt eine zentrierte Rasterposition
    • 80mm # # -80mm erzeugt eine Rasterposition bei 80mm (gerechnet vom Start des Rasters,eine weitere Position 80mm vom Ende des Rasters und zwei Rasterpositionen die dazwischen gleich verteilt sind
  • Rasterpositionen abhängig von den Dimensionen des Rasters
    • #(>300mm) erzeugt eine zentrierte Rasterposition wenn das Raster länger als 300mm ist
    • 80mm # #(>500mm) -80mm erzeugt drei Rasterpositionen wenn das Raster kürzer als 500mm ist. Bei Rastern größer 500mm werden vier Rasterpositionen erzeugt
  • Gruppierung von Rasterpositionen (z.B.: Gruppen von 32mm Rastern)
    • 80mm(32mm*5) erzeugt 5 Rasterpositionen bei 80mm112mm144mm176mm und 208mm
    • -80mm(-32mm*5) erzeugt 5 Rasterpositionen mit 32mm Abstand, beginnend 80mm vom Ende des Rasters
    • #(20mm*3) erzeugt drei zentrierte Rasterpositionen mit 20mm Abstand (eine vor, eine auf, eine nach der relative Rasterposition #)
    • #(20mm*3>500mm) erzeugt drei zentrierte Rasterpositionen mit 20mm Abstand (eine vor, eine auf, eine nach der relative Rasterposition #) aber nur wenn das Raster länger als 500mm ist
  • Rasterpositionen in regelmäßigen Abständen (unabhängig von der Rasterlänge)
    • 80mm(32mm) erzeugt Rasterpositionen mit dem Abstand 32mm ab der Rasterposition 80mm bis zum Ende des Rasters
    • #(32mm) erzeugt Rasterpositionen mit 32mm Abstand über die Länge des gesamten Raster, startend in der Mitte des Rasters

Obwohl die Angabe der Einheit nicht zwingend notwendig ist (falls man beispielsweise immer ausschließlich mit Vectorworks Dokumenten in der Einstellung mm arbeitet), empfehlen wir dringend immer die Einheit der Rasterposition anzugeben, um einmal erstellte Raster auch in Vectorworks Dokumenten mit anderen Maßeinheiten korrekt verwenden zu können. Als Trennzeichen zwischen Rasterpositionen sind im metrischen System ein Leerzeichen oder Semikolon, im angloamerikanischen System (Feet & Inch) ein Semikolon zulässig.

Die Werkzeuge Einteilverbinder, Mehrteilverbinder und Band nutzen nun die neuen Raster und zeigen diese in der Methodenzeile.

Manuelle Stammdaten-Migration aus der Vorgängerversion

Bisweilen kann es passieren, dass bei der Migration von Daten aus der Vorgängerversion die Stammdaten nicht in die aktuelle Version übertragen werden.

In diesem Fall kannst du die Stammdaten aus der Vorgänger-Version manuell an die neue Version übertragen.

Die Datei „materials.db“ kann aus dem Benutzerordner der älteren Version kopiert und in den Benutzerordner der neuen Version eingefügt werden.

Deinen Benutzerordner findest du an folgender Stelle:

Windows:
C:\Users\[DeinBenutzername]\AppData\Roaming\Nemetschek\Vectorworks\[Versionsnummer] (z. B. „2024“)

macOS:
Macintosh HD/Users/[DeinBenutzername]/Library/Application Support/Vectorworks\[Versionsnummer] (z. B. „2024“)

Plangröße/Druckprobleme in Vectorworks

interiorcad powered by Vectorworks bezieht die Daten der druckbaren Formate direkt von deinem Drucker. Daher ist es von besonderer Wichtigkeit, den Druckertreiber immer auf dem aktuellsten Stand zu halten. Bei Problemen im Zusammenhang mit dem Druck prüfe also zunächst, ob der Druckertreiber aktualisiert werden kann.

Lege die Plangröße möglichst immer über den Button „Seite einrichten“ fest. Wähle unter dem Punkt „Drucker“ deinen bevorzugten Drucker fest, anschließend das gewünschte Papierformat. Bestätige mit OK. So gelangst du zurück in das Menü „Plangröße“. Bevor du auch hier mit OK die Eingaben bestätigst, achte darauf, dass links unter dem Punkt „Seiten“ horizontal und vertikal eine „1“ bzw eine ganze Zahl eingetragen ist. Ändere die Einträge gegebenenfalls entsprechend.

Um beim Druck Zeit zu sparen, deaktiviere im Druck-Dialog die „Aktualisieren“-Optionen. Wir gehen davon aus, dass du einen Ansichtsbereich, oder ein Dokument erst dann ausdruckst, wenn du kontrolliert hast, dass alles aktuell ist.

Alte Drucker haben oftmals Probleme mit der Dateigröße von Vectorworks-Dokumenten und können diese auf Grund des begrenzten internen Speichers nicht ausdrucken. Nutze in diesem Fall die „Rastermethode von Vectorworks …“.

Öffnen der interiorcad-ISO-Datei

Am einfachsten ist es, die ISO zu mounten (Windows 8 oder neuer):

  • Rechtsklick auf die .iso-Datei
  • "Öffnen mit..." und dort den den "Windows-Explorer" auswählen.
  • Starten Sie die .exe Datei per Doppelklick.

Eine andere Möglichkeit ist es, die .iso-Datei einfach zu entpacken:

  • Je nach Dateigröße kann dies einige Minuten dauern, zudem wird zum Entpacken zusätzlicher Speicherplatz benötigt.
  • Die Dateien kannst du leicht mit Freeware-Tools wie 7-Zip oder WinRAR entpacken.
  • Rechtsklick auf die heruntergeladene Datei und "Öffnen mit". Wähle dann das entsprechende Tool aus
  • Mache im neuen Fenster einen Doppelklick auf die Datei "Vectorworks interiorcad installieren.exe"

Neuanlegen eines Benutzerordners

Durch bestimmte unvorhersehbare Ereignisse (Rechnerabsturz, Viren etc.) kann der Benutzerodner beschädigt werden. Dies kann Fehlverhalten in Vectorworks hervorrufen. In so einem Fall kann es nötig werden, den Benutzerordner neu anzulegen. Navigiere hierzu in deinem Betriebssystem in das Verzeichnis, in dem dein Benutzerordner abgelegt ist und schließe anschließend Vectorworks.

Benenne den betreffenden Benutzerordner zunächst einfach nur um. Beispielsweise von „2024“ in „2024-alt“. Durch das Umbenennen wird der Benutzerordner vom Programm beim nächsten Programmstart nicht mehr gefunden.

Nach dem Bestätigen der entsprechenden Meldung nach dem Programmstart wird aus dem Installationsverzeichnis ein neuer Benutzerordner mit dem Versionsnamen (z. B. „2024“) angelegt.

Eventuell kannst du nun versuchen einzelne Ordner aus dem alten Benutzerordner in den neuen zu kopieren, um deine Bibliotheken und Einstellungen weiter verwenden zu können. Gehe hierbei schrittweise vor, und mache dir Sicherheitskopien, um nicht die beschädigten Bereiche ebenfalls in den neuen Benutzerordner zu kopieren.

Üblicherweise wird der Benutzerordner zunächst auf dem folgenden Pfad angelegt:

Windows:
C:\Users\[DeinBenutzername]\AppData\Roaming\Nemetschek\Vectorworks\[Versionsnummer] (z. B. „2024“)

macOS:
Macintosh HD/Users/[DeinBenutzername]/Library/Application Support/Vectorworks/[Versionsnummer] (z. B. „2024“)

Über das Programm-Menü interiorcad -> Einstellungen -> Versionsinfo… und hier die oberste Schaltfläche kannst du dir den Speicherort deines Benutzerordners ebenfalls anzeigen lassen.

DXF-/DWG-Import

Importiere eine DXF/DWG-Datei nicht dirket in dein jeweiliges, bestehendes Dokument. Dies kann zu Konflikten mit der bereits existierenden Dokumentstruktur führen, oder das Dokument beschädigen. Gehe daher beim Import der Datei bitte in den folgenden Schritten vor:

  • neues leeres Dokument öffnen (Achtung: Einheiten sind in m)
  • evtl. Einheiten ändern bzw. weitere Dokumenteinstellungen (z.B. Maßstab etc.) Ihren Bedürfnissen anpassen
  • DXF/DWG importieren (über die Reiter "Datei" -> "Import" -> "Import DXF/DWG")
  • Achte besonders auf den eingestellten Maßstab und die Einheiten, um die Datei sofort korrekt zu importieren. Sind diese nicht bekannt, wende dich an den Urheber der DXF/DWG-Datei.
  • Bei Bedarf skalieren (Das Skalieren ist sehr rechenintensiv und skaliert zum Teil keine Bemaßungen / Schriften. Daher sollte es nach Möglichkeit durch die korrekten Importeinstellungen vermieden werden.)
  • Ebenen und Klassen entsprechend den eigenen Bedürfnissen strukturieren
  • Nullpunkte überprüfen (die Existenz von aktiven Nullpunkten, die extrem weit vom Vectorworks-Nullpunkt entfernt liegen, kann zu Beeinträchtigungen führen.)
  • Anschließend kannst du das Objekt per Copy & Paste aus dem Import-Dokument in das gewünschte Dokument einfügen.

HomeOffice – interiorcad und profacto

Ab profacto 2020.0.0 der jeweils aktuellen interiorcad-Version ab 2020 kann man interiorcad und profacto getrennt voneinander nutzen.

Dabei kann interiorcad auch ganz von daheim verwendet werden, wenn profacto (am besten mit Server) in der Firma läuft und von außen ereichbar ist.

Video zur Einführung

 

 

Stand profacto 2020.2.0 – Ab profacto 2020.3.0 deutlich vereinfacht.

Grundeinrichtung

Die Grundeinrichtung dazu ist hier erläutert:

Einrichtung: CAD ERP Integration

Bekannte Themen: FAQ – Gerade mit interiocad 2020VF3 kann es entscheidend sein diesen Hinweisen zu folgen

Vor- und Nachteile – Unterschiede

Um  sich zu orientieren eine Zusammenstellung der einzelnen  Vor und Nachteile bzw. Unterschiede zwischen der neuen und alten Schnittstellentechnologie:

Feature
Klassisch (SQLite)
Over The Air (OTA)
profacto und interiorcad auf derselben Maschine zwingend frei
Offline-Modus J N
Austausch im LAN N J
Terminal-Server für ERP N J
Austausch via Internet N J
Stücklistentransfer ab Speichern ~2′ sofort
Projekt-Sync lokal ~2′ ab Speichern, global ab Sync global sofort
Positionen-Sync lokal ~2′ ab Speichern, global ab Sync global sofort
opt. Artikel-Sync (SmallBusiness nicht opt.) am Arbeitsplatz ab Sync alle sofort
Artikeldatenbank immer komplett nur bei neuen und geänderte Datensätzen
Texturenabgleich von interiorcad N J (ab profacto 2020.3.0)
Material Evolution N J
Formatgleiche Bauteildiskrimierung anhand CNC-Programmen N J
Logging eingeschränkt vollständig
Einrichtung vollautomatisch Tokendatei – automatisch (ab profacto)
profacto Small Business J J
profacto StartUp J ab (profacto 2020.3.0)

Beschläge selber anlegen

Ein mächtiges Feature, mit dem es sich eingehend zu beschäftigen lohnt: Beschlagsbibliothek erweitern / anpassen. Aufgrund der Unterschiedlichkeit verschiedener Beschläge gibt es hier die ein- oder anderen Dinge zu beachten. Marcel hat eine Reihe Youtube-Videos zu dem Thema gemacht, in denen er sehr ausführlich den richtigen Weg erklärt, wie man Beschläge selber anlegt, ohne dabei Fehler einzubauen.

Teil 1 – „Dübel“:

Teil 2 – „Schraube“:

Teil 3 – „Minifix“:

Teil 4 – „Keku AS“:

Teil 5 – „Topfband“:

Darf ich Vectorworks in Kombination mit Dockingstations verwenden?

Die Verwendung einer USB-Dockingstation kann die Geschwindigkeit und Qualität der Bildschirmdarstellung stark beeinträchtigen. Unter Umständen führt dies sogar dazu, dass Vectorworks nicht startet oder abstürzt. Im Allgemeinen replizieren USB-Dockingstationen nur das Bild vom Grafikchip auf die externen Ausgänge der Station. Dabei werden die externen Monitore zunächst treiberseitig emuliert und das erzeugte Bild dann nach außen auf die eigentliche Monitore ausgegeben. Oder die Dockingstation emuliert direkt eine Grafikkarte. Das Ausgeben des Bildsignals über eine Dockingstation ist ziemlich langsam und fehleranfällig, was daraus resultiert, dass das Bild eben nicht nativ ausgegeben wird, sondern softwareseitig erst für die Dockingstation aufbereitet wird und in der Dockingstation dann wieder auf die einzelnen Ausgänge verteilt wird. DirectX funktioniert teilweise gar nicht erst. Auch ist die Bandbreite von USB 3 für alle Signale, bzw. die Latenz die bei der Zwischenbearbeitung mit dem Treiber entsteht, nicht für Grafikbearbeitung ausreichend. Wir empfehlen daher ausdrücklich den Anschluss des Monitors direkt am Computer bzw. an der Grafikkarte.

Migration des NC-Exportes auf anderen Rechner

Über das Menü unter interiorcad → Einstellungen → Versionsinfo kommst du zu einem Dialog, der den Pfad zum Benutzerordner anzeigt.

Über die unterste Schaltfläche „Anzeigen“ kommst du in den Speicherpfad des exportstarters. Es öffnet sich der Explorer (Windows) bzw. Finder (Mac) im entsprechenden Pfad.

Gehe einen Ordner zurück in den Ordner „xg“. Hier befindet sich der Unterordner „exportstarter“. Dieser Unterordner „exportstarter“ wird kopiert und in denselben Pfad an dem anderen Rechner abgelegt.

Ich kann kein Band platzieren, obwohl die Einbausituation dies eigentlich zulassen würde

Manchmal weigert sich das Bandwerkzeug, ein Band z.B. an einer Mittelseite zu platzieren, obwohl der Türaufschlag mit 16mm die gewünschte Band/Montageplatten -Kombination eigentlich zulassen würde. Umgekehrt kann es passieren, dass bei einem Aufschlag von nur 7mm an einer Außenseite ein Band trotz passender Zuordungswerte nicht gesetzt werden kann.?

DAS BLEIBT NICHT SO!

Der Grund, warum sich das Werkzeug scheinbar weigert, ist dass es momentan zuerst nach der tatsächlichen Anschlagssituation filtert. Es schaut sich also an, ob man versucht, das Band außen oder innen zu platzieren. Bänder, die als „Eckanschlag“ eingeordnet sind, weigern sich deshalb z.B., an einer Mittelseite angeschlagen zu werden. Und umgekehrt.

Abhilfe schafft ein Dummy-Korpus, den man neben den eigentlichen Korpus setzt. Dort kann man die Bänder dann an der (für das Bandwerkzeug) richtigen Stelle platzieren und einfach an den gewünschten Korpus rüberziehen. Da alle Bohrungen und Stücklisten-Infos automatisch mitkommen, passiert auch genau das Richtige und die CNC-Programme und Listen aktualisieren sich in dem Moment, wo das Band und die Montageplatte Berührung mit dem Bauteil bekommen.

Veränderte Beschläge verschwinden nach dem Umformen des Korpusmöbels

Durch die automatische Erkennung von Bearbeitungen, die mit interiorcad-Bauteilen Berührung haben, ist es sehr einfach, Beschläge von Hand zu verschieben, die Position bereits eingebauter Beschläge anzupassen und sogar Änderungen innerhalb der Beschlagsgeometrien vorzunehmen. Besipiele dafür können sein:

  • Topfabstand eines einzelnen Bandes manuell verändern
  • Schubkästen per Schnellkopie an eine andere Position verschieben
  • Bohrtiefen bei einzelnen Verbindern verändern
Es kann allerdings vorkommen, dass sich die Vorstellung des Bearbeiters von der Verplanungslogik von interiorcad unterscheidet. Das führt dann dazu, dass von Hand manipulierte Beschläge beim Ändern eines Korpusmöbels verschwinden oder wieder an ihre Ursprungsposition zurückgesetzt werden. Um dies zu verhindern, gibt es eine wirksame Technik. Der Befehl "Beschlagstyp zuweisen..." unter interiorcad → Beschläge dient eigentlich dazu, ein beliebiges gezeichnetes Objekt, was mit mindestens einer beliebigen Bearbeitung gruppiert wurde, mit Bauteilen zu verknüpfen als wäre es ein interiorcad-Standardbeschlag. Diesen Befehl kann man auch auf von Hand veränderte Beschläge anwenden, wenn man verhindern will, dass sie weiterhin der Platzierungslogik folgen.
Beschlagstyp zuweisen
Sobald man die Sonderbeschläge in einen benutzerdefinierten Beschlag umgewandet hat, erscheint diese Meldung. Danach kann man den Korpus beliebig umformen ohne die Beschlagsposition zu verändern und ohne dass der Beschlag gelöscht wird.
Bestätigungsdialog
 

Liniendicken im Schnitt mit Hilfsobjekt richtig darstellen

Meine verdeckten Kanten werden im Schnitt teilweise nicht in der gewünschten Liniendicke dargestellt. Was kann ich machen?

interiorcad powered by Vectorworks bietet einige clevere Möglichkeiten, DIN-gerechte Schnitte direkt aus dem 3D-Objekt zu ziehen. Manchmal muss man etwas nachhelfen, damit alles auch so dargestellt wird, wie man es sich wünscht. Dies ist meistens nur bei verdeckten Schnittkanten von Hohlräumen notwendig, die z.B. durch Ausfräsungen entstehen. Hier ein Beispiel: Die Nut in der Längszarge soll, anders als die Zarge selber, mit einer Linienstärke von 0.25 dargestellt werden:
Längszarge mit Nut in 0.5mm Stärke
interiorcad bietet einige clevere Einstellungsmöglichkeiten für die DIN-gerechte Darstellung verdeckter Kanten. Man kann bei dem Nutklotz sehr schön sehen, dass die verdeckte Kante mit einer F-Strichline-0,25 dargestellt wird. Diese Darstellung kannst du erzielen, indem du in der Info-Palette auf die Schaltfläche "Darstellung verdeckter Objekte..." klickst.
Darstellung verdeckter Objekte bei aktiviertem Schnitt
Der Nutklotz liegt in der Klasse "1-Gestell_Nutklotz" und die Längszarge liegt in der Klasse "1-Gestell_Längszarge":
Dialog "Darstellung verdeckter Objekte durch Klasse"
  Für beide Klassen wurde die Einstellung gleichermaßen vorgenommen, aber nur beim Nutklotz hat sie sich ausgewirkt:
Einstellung der Klassendarstellung über die Darstellungsart "Verdeckte Kanten" (Nicht "Alle Kanten!")
Wie man sieht, wurde die Darstellungsart "Verdeckte Kanten" gewählt. Nimmt man "Alle Kanten", werden wieder alle verdeckten Kanten automatisch gestrichelt gezeigt, was die Einflussnahme auf das Ergebnis stark reduziert. Auch, wenn "Verdeckte Kanten" daher hier etwas ungewöhnlich erscheint, ist es die richtige Methode.

Aber für die Nut in der Längszarge bewirkt dies nun, dass sie gar nicht mehr zu sehen ist!

Genau, die Nut ist nun zunächst verschwunden, da wir ja auf "Verdeckte Kanten" umgeschaltet haben. Das gehört alles zum Spiel. Gehe nun in die Konstruktionsebene und extrahiere mit dem Werkzeug "3D Extrahieren" den Boden der Nut. Stelle sicher, dass du bei dem Werkzeug in der Methodenzeile "Fläche extrahieren" und "Planare Objekte erzeugen" ausgewählt hast. Due erhältst nun eine Polylinie. Diese Polylinie extrudierst du nun mit dem Befehl "Extrusionskörper anlegen". Gib als Tiefe einfach 0 an:
Extrusionskörper auf dem Boden der Nut als Hilfsobjekt
Lege den Tiefenkörper nun noch in die Klasse "1-Gestell_Längszarge". Dann aktualisiere deinen Schnitt. Die Nut wird nun ganz von alleine mit einer 0.25mm Linienstärke dargestellt. So, wie angegeben.
DIN-gerechte Schnittzeichnung
 

Wie kann ich die Materialdatenbank bearbeiten und neue Materialien hinzufügen?

Die interiorcad-Materialdatenbank zu bearbeiten und neue Materialien hinzuzufügen ist keine große Sache. Folge diesen Schritten, um deine eigene Materialdatenbank aufzubauen und vergiss manuelle Texturierung und manuelle Stücklisten. Du solltest dich zunächst mit dem Material-Dialog vertraut machen: Beginnen wir mit der Datenbank der Plattenmaterialien. Wähle dazu im Hauptmenü „interiorcad → Stammdaten → Platten bearbeiten...“ aus. Dadurch wird der Dialog „Platten bearbeiten“ geöffnet. Suchen wir mal nach „Fpy-BU-19“ und sehen uns die Einstellungen dazu an:
Dialog "Platten bearbeiten..."
Es gibt sieben Spalten in der Plattenwerkstoff-Liste. Schauen wir uns jede Spalte kurz an:
ID Was in der Plattenwerkstoff-Liste zu finden ist.
Bezeichnung Freie Beschreibung des Werkstoffs. Nicht in der Liste enthalten, kann aber mit dem Platzhalter [TraegermaterialBezeichnung] hinzugefügt werden.
Stärke Die physikalische Dicke des modellierten 3D-Objekts, welche das Material verwendet.
Lieferant Wird für die Bestellung verwendet. Kann mit dem Platzhalter [TraegermaterialLieferant] zur Zuschnittliste hinzugefügt werden.
Typ Es gibt sieben Material-Typen mit drei unterschiedlichen Eigenschaften. Für eine detaillierte Erklärung siehe unten.
Textur Die Renderworks Textur, die durch das Material auf das Bauteil gelegt wird.
Maserrichtung Die Richtung der Maserung wird mit der Renderworks-Textur und den Abmessungen des Teils (Länge ↔ Breite) gedreht.
Auf der gegenüberliegenden Seite kannst du das Material so konfigurieren, dass es sich je nach Art des Materials richtig verhält. Die Stärke ist wichtig, weil sie für die physikalische 3D-Materialstärke verantwortlich ist.

Das Eingabefeld „Gruppe“ kannst du ignorieren. Es handelt sich um eine veraltete Eingabe, die für den „Classic“-Modus 32-bit-Schrank noch benötigt wird, aber bald verschwinden wird. Diese kann das Speichern eines neu erstellten Materials verhindern, indem die Schaltfläche „OK“ deaktiviert wird. Sollte dies der Fall sein, gib einfach eine neue Textzeichenfolge ein, die noch nicht verwendet wurde.

Im Popup-Menü darunter kannst du die Renderworks-Textur auswählen, die für das Kernmaterial verwendet wird. Da es sich um eine furnierte Platte handelt, benötigen wir drei verschiedene Texturen: Eine für das Kernmaterial und jeweils eine für jede Seite, die theoretisch auch unterschiedlich sein könnte. Dieser FAQ-Abschnitt erklärt, wo Texturen gespeichert werden müssen, damit sie von der Materialdatenbank von interiorcad gefunden werden können. Es ist wichtig, die Unterschiede zwischen den Materialtypen unter „Eigenschaften“ zu kennen. Ein Rohmaterial wie MDF oder Spanplatte wird wahrscheinlich furniert, mit HPL überzogen oder beschichtet sein. Außerdem wird es, sofern es nicht beschichtet ist, höchstwahrscheinlich eine Art von Bekantung erhalten. Die Stärke der Platte ist festgelegt, aber die Beschichtung wird hinzugefügt. Wenn du also eine 19 mm dicke Spanplatte verwendest und auf jeder Seite einen 0,5 mm dicken Belag hinzufügst, hast du am Ende ein 20 mm dickes Material.
Eingabefeld Dicke
Ein MASSIV-Material kann keine Abdeckung oder Kantenumleimung erhalten. Seine Dicke kann in der Objekt-Infopalette oder im Dialog 'Konstruktion' von benutzerdefinierten Teilen oder Schrankobjekten frei eingestellt werden. Materialien, die FERTIG VERARBEITET sind können nicht separat beschichtet werden, sondern können Texturen für die melaminbeschichtete Lage (oder das Furnier) des Materials sowie eine Stärke erhalten. Unabhängig davon, welche Stärke du für das vorlaminierte oder vorfurnierte Material wählst, ändert dies nicht die fertige Dicke des Materials. Hier ein kurzer Überblick dieser Eigenschaften:
Kategorie Typ Belag Bekantung Stärke
"Roh" Standard
"Massiv" Massiv
3-Schichtplatte
Sperrholz
Glas
"Fertig verarbeitet" Fertig beschichtet
Fertig furniert
Zu guter Letzt kannst du für jedes Material den Verschnittanteil (prozentual), die Einheit und den Preis einstellen. Diese Werte werden für die Kalkulation und verschiedene Listen verwendet, die interiorcad für dich erstellt. Sobald du ein Material dupliziert und bearbeitet (oder auch von Grund auf neu erstellt) hast, erscheint unterhalb der Liste ein Kontrollkästchen. In diesem werden nur benutzerdefinierte Materialien angezeigt. Damit wird das Verwalten deiner eigenen Bibliothek viel einfacher, ohne alle Standardmaterialien zu sehen.
Eigenes Material filtern
 

Wo werden die Texturen für die Materialdatenbank gespeichert?

Wenn du neue Materialien erstellst, hast du dich wahrscheinlich gefragt, ob es für die zugehörigen Texturen einen besseren Speicherort gibt, als das aktuelle Dokument. Es ist auch erstmal nichts dagegen einzuwenden, Texturen in einem Dokument zu speichern. Problematisch wird es, sobald du dein ein Material mit der zugeordneter Textur in einem neuen (anderen) Dokument verwendest und ebendiese Textur dort nicht gefunden werden kann. Für genau dieses Problem findest du hier aber die Lösung.
Unbekannte Texturen können dein Dokument verlangsamen.
Wenn du ein Material verwendest, dessen Textur oder Texturen nicht gefunden werden, durchsucht interiorcad den gesamten Vectorworks- sowie den Benutzerordner nach einer passenden Textur. Hast du einen Arbeitsgruppenordner eingerichtet, wird dieser ebenfalls durchsucht. Dass Texturen nicht aufzufinden sind, lässt sich leicht vermeiden, wenn du diese einfachen Schritte befolgst: Bevor du ein neues Material in die interiorcad Materialdatenbank eingibst, erstelle zuerst die zugehörigen Texturen. Einem Material können bis zu drei verschiedene Texturen zugeordnet werden. In der Regel handelt es sich aber nur um ein Material plus das Kernmaterial (welches wahrscheinlich schon vorhanden ist). Angenommen, du willst eine neue melaminharzbeschichtete Platte von Egger eingeben und entscheidest dich für „Halifax Eiche lasiert sandgrau“ (H1336 ST37). Vergewissere dich, dass du ein leeres Dokument hast, in welchem nichts im Zubehör-Manager gespeichert ist. Lade dir zunächst die Textur hier herunter (Du kannst dich kostenlos registrieren, um eine hochauflösende Textur ohne Wasserzeichen zu erhalten). Erstelle dann eine neue Textur. Klicke dazu im Zubehör-Manager auf die Schaltfläche „Zubehör anlegen“. Wähle im Dialog „Zubehör“ die Option „Textur“.
Neues Zubehör anlegen 
Neue Textur
Benenne die Textur „Egger H1336 ST37“ und wähle bei „Farbe/Bild“ die Option „Bild“. Wähle dann „Neues Bild importieren“ und gehe auf das Bild, das du heruntergeladen hast.
Textur bearbeiten - Bild auswählen
Bild um 90° rotieren
Achte im Dialog „Farbfiltertextur bearbeiten“ darauf, dass die Textur hochkant verläuft. Dies ist die Standardausrichtung für Texturen in interiorcad. Betätige im Gruppenfeld „Größe“ die Schaltfläche „Referenzlinienlänge“. Ziehe dann die Referenzlinie (sie ist normalerweise in der linken unteren Ecke versteckt) so, dass diese die gesamte Länge der Textur abdeckt. Gib für die Länge 2800mm ein.
Bildgröße über eine Referenzlinie bestimmen
Das sind die Grundlagen. Bestätige deine Eingaben mit „OK“. Die Textur ist nun im aktuellen Dokument gespeichert:
Neue Textur in einem leeren Dokument
Im Moment ist die Textur nur im aktuellen Dokument verfügbar. Wenn du diese Textur also mit neuem Material und unabhängig von diesem Dokument verwenden möchtest, musst du sie in einem Verzeichnis speichern, in dem interiorcad sie finden kann.

Speichern der Textur zur generellen Verwendung

Datei auswählen → Speichern. Die Datei muss in einem Ordner innerhalb des Benutzerordners gespeichert werden. Wenn du mit einem Mac arbeitest, gehe zu:
Version 2022 und älter: /Users/<Benutzername>/Library/Application Support/Vectorworks 2021/Bibliotheken/Attribute und Vorgaben/Renderworks - Texturen
Version 2023 und neuer: /Users/<Benutzername>/Library/Application Support/Vectorworks 2021/Bibliotheken/Visualisierung/Renderworks - Texturen
In Windows gehe zu:
Version 2022 und älter: C:\Users\<Benutzername>\AppData\Roaming\Nemetschek\Vectorworks 2021\Bibliotheken\Attribute und Vorgaben\Renderworks - Texturen
Version 2023 und neuer: C:\Users\<Benutzername>\AppData\Roaming\Nemetschek\Vectorworks 2021\Bibliotheken\Visualisierung\Renderworks - Texturen
Achte darauf, dass du dort einen neuen Ordner mit dem Namen „interiorcad“ anlegst (ohne Anführungszeichen, alles klein geschrieben). Speichere das Dokument unter einem beliebigen Namen. Schließe dieses Dokument und öffne ein neues, leeres Dokument. Klicke im Zubehör-Manager mit der rechten Maustaste auf die Kopfzeile „Benutzerbibliotheken“ und wähle „Aktualisieren...“ Der Ordnerbaum wird neu geladen und minimiert sich. Wenn du ihn wieder öffnest, siehst du das neue Bibliotheksdokument. Du kannst nun jede neu erstellte Textur einfach auf das Dateisymbol ziehen.
Aktualisieren der Bibliotheken
Verschieben der Texturen per "drag and drop"
Im nächsten Schritt wird ein Material erstellt.

Erstellen eines neuen Materials in interiorcad

Wir werden uns mit dem Anlegen eines neuen Plattenmaterials befassen, die selben Schritte gelten aber auch für Abdeckungen und Randleistenmaterialien. Gehe dazu im Menübalken auf „interiorcad → Stammdaten → Platten bearbeiten..." Klicke unten links auf „Hinzufügen“ und fülle die rechte Hälfte des Dialogs mit dem neuen Egger-Material aus. Als nächstes richten wir die Texturen ein. Wir beginnen mit dem Kernmaterial. Da wir hier eine Spanplatten-Textur benötigen, wähle einfach „Spanplatte“ aus oder suche danach in der Ressourcenauswahl. Hinweis: Bestätige die Suche unbedingt mit der Eingabetaste, da dies kein aktives Suchfeld ist. Weise es dann dem Kernmaterial zu. Denke daran, dass es sich hier um eine vordefinierte Textur handelt. Diese ist standardmäßig in interiorcad enthalten und wird somit aus dem Anwendungsordner entnommen. Du kannst die Ressourcen des Anwendungsordners nicht ändern, aber durchaus für deine eigenen Materialien verwenden. Denn dafür sind sie ja auch gedacht.
Zuweisen einer Spanplattentextur zum Kernmaterial
Als nächstes weisen wir die Textur den Außenflächen des Materials zu. Du wirst feststellen, dass der Textur-Auswahlschalter deaktiviert ist. Das liegt daran, dass der Materialtyp noch auf „Standard“ eingestellt ist. Wir müssen ihn auf „Melaminbeschichtet“ umstellen. Sobald dies erledigt ist, kann auch eine Textur ausgewählt werden. Achte darauf, dass die Maserung in Längsrichtung läuft und dass die Dicke nicht 0 beträgt (standardmäßig liegt sie bei 0,1 mm, was völlig ok ist).

Falls die Schichtdicke offensichtlich bei 0 liegt, ist möglicherweise die Dezimalgenauigkeit zu niedrig eingestellt. Gehe im Menü auf „Datei → Dokument Einstellungen → Einheiten…“ und sorge dafür, dass sie mindestens eine Dezimalstelle beträgt.

Öffne nun die Textur-Auswahl und navigiere zu den Benutzer-Bibliotheken. Suche dein Textur-Dokument und wähle die die neue Egger-Textur, die du gerade erstellt hast.
Wählen einer Textur aus den Benutzerbibliotheken
Wiederhole den Vorgang für die gegenüberliegende Seite. Das war's - das neue Material kann nun von jedem Dokument aus verwendet werden. interiorcad merkt sich, woher die Textur stammt und wird sie für dieses Material verwenden. Sobald du die Textur in einem neuen Dokument verwendet hast, wird sie aus der lokalen Dokumentenbibliothek genommen. Sie wird somit nicht jedes Mal importiert, wenn du das Material zuweist.

Ich finde die interiorcad-Funktionen nicht

Nachdem du den Installationsprozess durchgeführt hast, kann es beim ersten Programmstart vorkommen, dass nicht auf Anhieb die korrekte Arbeitsumgebung (Programm-Oberfläche) geladen wird. In diesem Fall musst du deine interiorcad (Starter, Worker oder Master) manuell auswählen. Gehe dazu in das Menü Extras -> Arbeitsumgebung: Bis einschließlich Version 2023 wurden die Versionen "interior xs", "interiorcad Small Business" und "interiorcad" ausgeliefert:
Arbeitsumgebungen 2023 oder älter
  Ab Version 2024 werden die Versionen "interiorcad Starter", "interiorcad Worker" und "interiorcad Master" ausliefert:  
Arbeitsumgebungen ab Version 2024
Wähle in diesem Auswahlmenü die zu deiner interiorcad-Version passende Arbeitsumgebung aus. Anschließend wird die Benutzeroberläche neu geladen und du findest die für deine Version verfügbaren interiorcad-Funktionen in den Werkzeuggruppen und Menüs.

Bestimmte Auszugsschienen sind nicht zur Auswahl verfügbar

Manchmal fehlen Auszugsschienen im Auswahlmenü oder Auswahldialog. Das können Tandem- oder Movento-Auszüge sein, aber auch andere. Dies ist meist bei kundenspezifischen Schubkästen der Fall. Vergewissere dich nur, dass die in Abb.1 eingerahmten Werte innerhalb der Herstellerspezifikation für den gewünschten Auszugstyp liegen.
Abb. 1: Holzschubkasten konfigurieren
Wenn dies zu keinem Ergebnis führt, versuche es zunächst mit einem interiorcad-Standard-Schubkasten. Klicke dazu im Auswahlmenü auf „Weitere...“:
Abb. 2: Schubkasten Auswahl-Menü
Abb. 3: Mitgelieferte Standard-Schubkästen
 

Kann interiorcad Barcodes oder QR-Codes erzeugen?

interiorcad erstellt diese Codes nicht direkt, sondern exportiert die Informationen (z. B. Namen der CNC-Programme, Kantencodes etc.) in Klarschrift an die jeweilige Zuschnittoptimierung (Plattenoptimierung). Von dort aus kann diese Information als Barcode auf einem Etikettendrucker ausgedruckt werden. Unterstützt werden eine ganze Reihe branchenüblicher Zuschnittoptimierungen, wie z. B. Ardis, Schnittprofit, HHOS, HPO und viele andere. Abhängig vom Format lassen sich aus der exportierten Liste auch Kantengrafiken, QR-Codes oder formatierte Listen drucken.


Beispiel: 1aOpt-Export

Abgesehen von Zuschnittoptimierungen bieten auch zahlreiche ERP- bzw. Auftragsbearbeitungssysteme die Möglichkeit Etiketten mit Barcodes oder QR-Codes auszugeben. Wir empfehlen Corpora und Annexus.


Warum werden meine Konturzüge im Schnitt nicht ausgeblendet?

Bearbeitungen (wie z.B. Bohrungen, Konturfräsungen und Nuten) werden in interiorcad über ihre Klasse standardmäßig ausgeblendet. Jede Bearbeitung besitzt ihre eigene Klasse und alle Attribute richten sich nach der Klasse, der sie automatisch zugewiesen wurde: Die Liniendicke ist Null und die Textur (NC-Transparent) hat 100% Transparenz. Damit ist sichergestellt, dass diese benutzerdefinierten Bearbeitungen optisch nicht stören, aber trotzdem ausgewählt werden können. Du kannst die interaktive Aktivierung im Bild unten gerade noch sehen:
Konturzug gerendert mit OpenGL
Konturzug gerendert mit "Nur Kanten"
  Warum sind diese Bearbeitungen in den gerenderten Darstellungen immer noch sichtbar? Die „Nur Kanten“-Darstellung unterstützt keine Textur-Transparenz. Renderworks kann, je nach Einstellung, das transparente Objekt aber unsichtbar anzeigen (sowohl bei Gehrungen, als auch bei Konturen). Um dies zu umgehen, muss die Klasse einfach in den entsprechenden Ansichtsbereichen ausgeblendet werden. Suche bei ausgewähltem Ansichtsbereich die Schaltfläche „Klassen...“ in der Info-Palette. Ruf den Klassen-Dialog auf und suche nach „Kontur“ (oder der entsprechenden Bearbeitung, die du ausblenden möchtest).  
Klassensichtbarkeiten des Ansichtsbereiches

Stelle sicher, dass die Klasse ausgeblendet ist und aktualisiere dann den Ansichtsbereich. Nun sollte die Kontur verschwunden sein.

Warum verändern einige meiner selbst erstellten Schrauben ihre Position, wenn ein Schrank umgeformt wird?

Wenn du deine eigenen Schrauben erstellst, darfst du die zweite Bohrung nicht löschen. Der Code, der dafür sorgt, dass sich jede Schraube bei der Umformung eines Gehäuses korrekt platziert, setzt zwei Bohrungen voraus. Wird eine Bohrung gelöscht, könnte es folgendermaßen aussehen: Abbildung 1 zeigt die Schrauben nach der Platzierung. Abbildung 2 zeigt die Position der Schrauben, nachdem der Schrank umgeformt wurde.
Schrauben korrekt platziert
Versetzte Schrauben

Aber ich brauche keine zwei Bohrungen. Was muss ich tun?

Da gibt’s eine Lösung: Ersetze einfach die zu entfernende Bohrung durch eine Nullbearbeitung mit dem Werkzeug „Nullbearbeitung 3D“. Dieses findest du in der interiorcad-Werkzeugpalette.
Objekt "Nullbearbeitung"

Achte darauf, dass du die Gruppierung beibehältst. Gehe in jede Gruppe, die du innerhalb des Schraubensymbols findest, bis du die nicht gewünschte Bohrung auswählen kannst. Löschen dann die Schraube und platzieren an genau dieser Stelle die Nullbearbeitung.

 

Muss das Material wirklich für jedes Teil einzeln zugewiesen werden?

Wenn du einzelnen Teilen eines Schrankobjekts Materialien zuweist, ist es natürlich verlockend, den „Material“-Link zu verwenden, der im Bearbeitungsfenster der aktivierten Teile erscheint. Je nach Teil kann es etwa so aussehen:
Material Link Button
Es ist zwar möglich, die Materialien über dieses Steuerelement festzulegen, aber nicht dafür gedacht, einem ganzen Schrank ein Materialset zuzuweisen. Gehe dazu bitte auf die Registerkarte „Ausführung“ und verwende ein vordefiniertes Set. Nimm dann die gewünschten Änderungen vor und speichere diese als neues Set.
Einstellungen Möbel
Der „Material“-Link eignet sich für individuell vorkommendes Material, wenn du das Materialset für einzelne Teile des Schranks überschreiben musst. Wenn du beispielsweise wie oben den Materialplan "Buche Furnierplatte" zugewiesen hast, aber möchtest, dass eine einzelne Tür des Schranks aus Ahorn besteht. Für genau diesen Fall eignet sich der „Material“-Link.

Was ist also zu tun, wenn du ein einzelnes Material zugewiesen hast und es beibehalten möchtest, selbst wenn du das Materialset änderst?

Individuelles Material beibehalten
Dafür ist die Option "Individuelles Material für einzelne Bauteile beibehalten" gedacht. Bei Aktivierung werden einzelne Materialien, die bestimmten Teilen zugeordnet sind, davor geschützt, durch eine Änderung des allgemeinen Materialsets überschrieben zu werden.

„Bauteile gehren“ funktioniert nicht. Was mache ich falsch?

Wenn sich Bauteile scheinbar nicht gehren lassen, ist die Ursache oft die Lage der Bauteile zueinander. Grundsätzlich können Bauteile mit der Funktion "Bauteile gehren" immer nur an den Kanten zueinander gegehrt werden. Wenn man Bauteile in der Fläche gehren möchte, muss man die Form des beschreibenden Pfades ändern:
Bauteile in der Fläche gehren
Bauteile an der Kante gehren
Wenn Bauteile ähnlich dick wie breit sind, kann dies verwirren und das Verhalten der Funktion scheint unlogisch. Überprüfe immer, ob deine Bauteile wirklich mit den Kanten zueinander stehen, wenn die die Funktion nutzen möchtest.

Anzeigen des Benutzerordners

Sollte es vorkommen, dass Daten aus Benutzerordner benötigt werden, oder der Benutzerordner umbenannt bzw. gelöscht werden muss, findest du ihn an dieser Stelle:

Windows:
C:\Benutzer\[DeinBenutzername]\AppData\Roaming\Nemetschek\Vectorworks\[Versionsnummer]

macOS:
Macintosh HD/Users/[DeinBenutzername]/Library/Application Support/Vectorworks/[Versionsnummer]

Für jede installierte Vectorworks Version wird hier ein eigener Benutzerordner mit der entsprechenden Versionsnummer angelegt.

Du kannst auf diesen Ordner auch über das Programm-Menü interiorcad -> Einstellungen -> Versionsinfo… zugreifen:

Windows:

Mac:

Durch einen Klick auf die Schaltfläche „Anzeigen“ öffnet sich ein Fenster in deinem Betriebssystem und landest direkt in deinem Benutzerordner.

Wie kann ich eigene Korpusvorgaben oder eigene Ausführungen löschen oder umbenennen?

Wenn sich jede Menge Vorgaben für Korpusmöbel oder deren Material-Ausführungen angesammelt haben, kann es sinnvoll sein, diese Vorgaben zu bearbeiten.

Eine Korpusmöbel Vorgabe ist ein kompletter Korpus inklusive Beschlägen, der aus der Methodenzeile des Werkzeugs „Korpusmöbel 3D“ eingesetzt wird:

Korpusmöbel Vorgabe

Wie man am Pfad im Dateibrowser des Zubehörmanagers sieht, liegt diese Datei im Benutzerordner unter:

Windows:
C:\Users\<BENUTZERNAME>\AppData\Roaming\Nemetschek\Vectorworks\2024\Bibliotheken\Vorgaben\Korpusmöbel\Eigene Vorgaben\Korpusmöbel.

Mac:
/Users/<BENUTZERNAME>/Library/Application Support/Vectorworks/2024/Bibliotheken/Vorgaben/Korpusmöbel/Eigene Vorgaben/Korpusmöbel

Die Datei hat den Namen „Eigene Vorgaben.vwx“.

Wenn du diese Datei öffnest, findest du im Zubehör-Manager einige Dummy-Korpusmöbel, die du löschen oder umbenennen kannst.

Diese Dummy-Korpusmöbel können nicht direkt in die Zeichnung eingesetzt werden. Sie dienen nur als Datenspeicher für die Einstellungen und Beschläge.

Eine Material-Vorgabe ist eine Vorgabe auf der Seite „Ausführung“ im Korpusgenerator. Eigene Ausführungen erscheinen direkt oben im Menü, über dem Trennstrich.

Eigene Materialvorgabe

Meine profacto-Interiorcad-Integration funktioniert nicht. Was kann ich tun?

Warum werden trotz Token im interiorcad-Ordner und Aktivierung in profacto keine Daten empfangen und gesendet?

Das kann an der Token-Datei (profactorest.json) liegen, wenn diese per Email-Anhang versendet wurde, hängt an den Token-Dateien ggf. ein End-of-File-Steuerzeichen (SUB), was die Verarbeitung stört. Dieses kann man manuell entfernen (Empfehlung mit Notepad++) oder man kopiert das Token auf anderem Wege zum CAD-Rechner.
Ist der Benutzer für das Token eventuell kein CAD-ERP-Integrations-Anwender in profacto? – Dann ist die Integration für das dem Benutzer zugeordnete Token unterbunden.

Warum sehe ich im Personal-PopUp des Tokenmanagers seltsame Personaldaten?

Das betrifft Installationen, die noch die beta-Version des Features gestartet hatten und tritt nur in Server-Installationen auf. Lösung besteht darin auf dem Server-Rechner die Installation des profacto Servers zurücksetzen und neu installieren. Siehe dazu in den allgemeinen profacto FAQ: Client und Server oder Einzelplatz
Danach sollte man nur sein eigenes Personal in der Liste sehen, die anderen Daten sind lediglich künstliche Demo-Daten und berühren niemands Persönlichkeitsrechte oder sind gar Datenschutzbrüche.

Seit dem Update auf die neue Version sind meine Schnitte alle schwarz.

Wenn man interiorcad powered by Vectorworks auf eine ganz neue Version updatet, werden einige Funktionen und Darstellungen leider zurückgesetzt. Dies sieht man z.B. bei Schnitten, die dann schwarz gefüllt sind.
Schnittdarstellung nach Update
  Dieser Umstand ist aber leicht zu ändern, indem man einfach die Einstellungen des Schnittes bearbeitet: Dazu markierst du die betroffenen Schnitte und in der Info-Palette klickst du den Knopf "Einstellungen". Dort auf den Reiter "Attribute" wechseln und "Schnittflächen einzeln anzeigen" und "Originalattribute der Objekte anzeigen" wählen. Danach zeigt der Schnitt wieder die Schraffuren oder Füllungen an.
Einstellungen Schnitt
Schnitt mit Original-Füllung

Brauchst du noch Hilfe?

Hier sind weitere Möglichkeiten:

TECH SUPPORT

Öfnne ein Support-Ticket. Ein extragroup-Mitarbeiter wird sich gerne bei dir melden.

VECTORWORKS-FORUM

Bist du schon im Vectorworks Forum angemeldet? Hier bekommst du (fast) rund um die Uhr Hilfe und kannst dich mit anderen Anwendern austauschen!